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„Mehr Halte. Mehr Leben.“ – Glückstädter Bahn-AG macht Druck für bessere Bahnverbindungen

Mehr Halte. Mehr Leben.

Bürgermeister Rolf Apfeld unterstützt die Aktion und verteilt am Montag, 26. Oktober 2026, persönlich Postkarten am Glückstädter Bahnhof

Die Situation auf der Marschbahn beschäftigt Pendlerinnen und Pendler seit Langem. Zugausfälle, eingeschränkte Verbindungen und weggefallene Halte führen insbesondere für Berufstätige, Schülerinnen und Schüler sowie andere regelmäßig auf die Bahn angewiesene Menschen zu erheblichen Belastungen.

Mit der Aktion „Mehr Halte. Mehr Leben.“ will die Glückstädter Bahn-AG den Forderungen nach einer besseren und verlässlicheren Bahnanbindung Glückstadts zusätzlichen Nachdruck verleihen. Unterstützt wird die Aktion auch von Bürgermeister Rolf Apfeld, der sich seit längerem gemeinsam mit der Bahn-AG für Verbesserungen einsetzt.

Bürgermeister und Bahn-AG suchen das Gespräch mit Pendlerinnen und Pendlern

Am Montag, 26. Oktober, werden ab 7 Uhr morgens am Bahnhof Glückstadt Postkarten verteilt. Bürgermeister Apfeld wird dabei persönlich vor Ort sein und gemeinsam mit Mitgliedern und Unterstützern der Bahn-AG das Gespräch mit den Pendlerinnen und Pendlern suchen. Ziel ist es, möglichst viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu erhalten und gegenüber dem Land Schleswig-Holstein, NAH.SH und den beteiligten Bahnunternehmen deutlich zu machen, welche Bedeutung verlässliche Bahnverbindungen für Glückstadt und die Region haben.

Im Mittelpunkt steht die Regionalbahnstrecke zwischen Westerland und Pinneberg. Denn hier geht es nicht in erster Linie um den Tourismus, sondern um den Alltag der Menschen: um Beschäftigte, die pünktlich zur Arbeit kommen müssen, um Schülerinnen und Schüler, die ihren Unterricht erreichen wollen – und zwar in beide Richtungen. Ob von Glückstadt und Herzhorn in den Hamburger Raum oder vom Festland zur Arbeit auf die Insel: Die Bahn muss verlässlich funktionieren.

Bessere Taktung statt längerer Fahrzeiten: Kritik an den Bahnplänen des Landes

Marode Infrastruktur, ausgedünnte Fahrpläne und lange Fahrtzeiten – diese Mischung ist nicht länger hinnehmbar. Schon eine moderate Anpassung der Fahrtzeit des Syltzuges um 15 Minuten könnte nach Einschätzung der Initiatoren zur Entspannung der Situation beitragen. Auch die Pläne, die S-Bahn nach Pinneberg zulasten der Regionalverbindungen auszubauen, stoßen auf deutliche Kritik. Das Beispiel Stade zeigt, dass Fahrgäste häufig den schnelleren, aber überfüllten Regionalzug einer zeitaufwendigeren S-Bahn-Verbindung vorziehen.

Hinzu kommen die erheblichen Kosten und langen Bauzeiten, die mit einem Ausbau verbunden wären. Für die Betroffenen zählt jedoch vor allem eines: eine Bahn, die sie zuverlässig und in angemessener Zeit ans Ziel bringt.

„Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass die Menschen bei ihrer täglichen Mobilität immer weiter eingeschränkt werden. Die Bahn ist kein touristisches Zusatzangebot, sondern unverzichtbare Infrastruktur für Beruf, Bildung und Lebensqualität“, so die Botschaft der Aktion.

Unterstützen Sie unsere Forderung und berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen

Mit „Mehr Halte. Mehr Leben.“ soll deutlich werden: Eine gute Bahnverbindung ist entscheidend für die Zukunft der Region. Jetzt braucht es konkrete Verbesserungen, tragfähige Lösungen und den politischen Willen, diese auch umzusetzen.

Die Initiatoren rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Aktion zu unterstützen. Je größer die Beteiligung, desto deutlicher das Signal an Bahn und Landesregierung: Die Region braucht eine verlässliche Bahn – und zwar jetzt.

Unterstützen Sie unsere Forderung und berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen:  
mehrhalte@politik-glueckstadt.de
Ihre Rückmeldungen helfen uns, gegenüber den zuständigen Stellen deutlich zu machen, welche Folgen die derzeitige Situation für Pendlerinnen und Pendler hat.