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Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt in Glückstadt-Nord

Luftbild Glückstadt

Mit der Beteiligung am Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt Gesamtmaßnahme Nord“ möchte die Stadt Glückstadt den Stadtteil Glückstadt-Nord noch lebenswerter machen. Zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Einrichtungen, Politik und Verwaltung soll es weiter vorwärts gehen in Glückstadt-Nord. Verschiedene Projekte und Maßnahmen sollen umgesetzt werden, die die Lebenssituation vor Ort nachhaltig verbessern. Dafür stehen Gelder aus dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt Gesamtmaßnahme Nord“ bereit.

Auf dem Weg gibt es viel zu tun: Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Gestalten Sie Ihren Stadtteil mit!

Das Fördergebiet „Nord“ umfasst fast den ganzen Stadtteil.

Das Sanierungsgebiet „Neue Mitte und Umgebung“ befindet sich im südlichen Teil des Stadtteils.
Die Gelder des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt Gesamtmaßnahme Nord“ kommen zu je einem Drittel vom Bund, dem Land Schleswig-Holstein und der Stadt Glückstadt. Damit werden nicht nur bauliche Projekte unterstützt sondern auch das Quartiersmanagement, der Verfügungsfonds, das Stadtteilbüro und die Öffentlichkeitsarbeit.

Hier erfahren Sie mehr:
Städtebauförderung in Schleswig-Holstein

Der Stadtteil Glückstadt-Nord wurde überwiegend in den 50er und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts zur Behebung der durch die Kriegsfolgen entstandenen Wohnungsnot errichtet. Noch heute erinnern die Straßennamen an die Herkunft der Vertriebenen (z.B. „Stolpmünder Straße“, „Breslauer Straße“). In den 70er-Jahren entstanden weitere Einfamilienhausgebiete, und im Bereich am Leuchtturm werden derzeit neue Häuser gebaut.

Gerade die Mehrfamilienhäuser – insbesondere im südlichen Teil des Stadtteils – sind in einem schlechten baulichen Zustand. Zum Teil gibt es Leerstände. Viele Menschen, die in Nord leben, haben deutlich weniger Geld zum Leben als der Durchschnitt. Als Treffpunkte dienen der Diakonie-Treff und der Grünzug im Gebiet. Darüber hinaus gibt es zwei Schulen mit einer großen Sportanlage und mehrere soziale Einrichtungen (u.a. das Sozialkaufhaus der AWO). Läden und Ärzte gibt es nicht im Stadtteil. Der Leuchtturm Am Neuendeich ist für viele BewohnerInnen ein starkes Symbol für den Stadtteil und hat auch Eingang in das neue Logo gefunden.

Sozialer Zusammenhalt - Glückstadt-Nord / Soziale Stadtteilentwicklung

Stadtteilbeirat und Verfügungsfonds

Der Stadtteilbeirat wurde während der Auftaktveranstaltung am 16. März 2016 gewählt. Aufgabe des Beirats ist es, die Projekte und Maßnahmen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden, zu begleiten und über die Vergabe der Mittel des Verfügungsfonds zu entscheiden. Alle aktuellen Vorhaben und Planungen werden im Beirat vorgestellt und diskutiert. Der Beirat setzt sich zusammen aus VertreterInnen der Bewohnerschaft, der Stadtverwaltung, der ansässigen Einrichtungen und der Politik. Der Beirat tagt vier Mal im Jahr. Die Sitzungen sind immer öffentlich und es kann sich jeder, auch nicht gewählte Mitglieder, während der Beiratssitzungen einbringen.

Termine 2026

Sitzungen des Stadtteilbeirats Glückstadt-Nord

Die Sitzungen finden am Mittwoch, den 18.02.2026, 27.05.2026, 09.09.2026 und 11.11.2026 jeweils von 18 bis 20 Uhr in der Regel in der Mensa der Elbschule, Königsberger Str. 6, 25348 Glückstadt statt. 

Die Protokolle und Tagesordnungen finden Sie hier.

Der Verfügungsfonds

Mit Hilfe des Verfügungsfonds sollen kleinere Projekte, Aktionen und Maßnahmen unbürokratisch gefördert werden, die dem Stadtteil Nord zu Gute kommen und das soziale Miteinander der Menschen befördern. Es kann jede/r einen Antrag stellen – ob Einzelperson, Institution oder Verein – wichtig ist, dass ist, dass ein/e konkreter/r Ansprechpartner/in benannt wird. Über die Anträge wird im Beirat entschieden. Die Anträge sollten 14 Tage vor der nächsten Beiratssitzung beim Quartiersmanagement eingegangen sein.

  • Mittwoch, 18. Februar 2026
  • Mittwoch, 27. Mai 2026
  • Mittwoch, 09. September 2026
  • Mittwoch, 11. November 2026
    Bitte reichen Sie ihre Anträge mit ausreichend Vorlauf zu den oben genannten Fristen beim Quartiersmanagement ein, sodass wir genügend Zeit für Anpassungen bis zur Versickerung an die Beiratsmitglieder haben.


Dort finden Sie auch während der Sprechstunde (Mittwochs 16:00 – 18:00 Uhr) Unterstützung bei der Antragsstellung.

Gefördert werden Projekte, die im Städtebauförderungsgebiet „Nord“ liegen oder seinen Bewohner*innen zu Gute kommen. Das können beispielsweise Gruppenaktivitäten, Veranstaltungen, Anschaffungen und kleinere Investitionen sein. Nicht gefördert werden Projekte, die bereits begonnen haben, laufende Kosten, Kosten für reguläre Ausgaben, die Refinanzierung abgeschlossener Projekte sowie Verpflegungskosten. Die Richtlinie zur Vergabe von Finanzmitteln aus den Verfügungsfonds sowie den Antrag auf Förderung durch den Verfügungsfonds entnehmen Sie wie unten aufgeführt.

Antrag Verfügungs-Stadtteilfond
(PDF: 1 MB)

Geschäftsordnung Beirat
(PDF: 531 kB)

Hilfe
(PDF: 177 kB)

Kurzbericht
(PDF: 139 kB)

Richtlinie
(PDF: 554 kB)

Vordruck Mittelabruf
(PDF: 555 kB)

Vorbereitende Untersuchungen / Integriertes Entwicklungskonzept

In 2015/ 2016 wurden in Glückstadt-Nord sogenannte Vorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen (VU) wurden die städtebaulichen, sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Zusammenhänge und Verhältnisse im Stadtteil erfasst und analysiert und damit die Grundlagen für die Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) geschaffen. Die Vorbereitenden Untersuchungen und das Integrierte Entwicklungskonzept geben Empfehlungen zur Umgrenzung des zukünftigen Fördergebietes, zur (sanierungsrechtlichen) Verfahrensweise und zu den umzusetzenden Maßnahmen.

Den Bericht sowie die Pläne des Konzepts finden Sie hier:

VU zusammengefasst
(PDF: 26.3 MB)


Gesamtplan Fördergebiete

Quartiersmanagement und Stadtteilbüro

Lukas Gehring und Karina Meißner sind Ansprechpartner*innen vor Ort für alle Themen rund um die soziale Stadtteilentwicklung und versteht sich als Schnittstelle zwischen den Anliegen des Stadtteils und der Verwaltung. Ihre Aufgabe ist es zu unterstützen, zu beraten und zu informieren und gemeinsam mit den Anwohner*innen, den ansässigen Einrichtungen, der lokalen Politik und der Stadtverwaltung die Stadtentwicklung voranzutreiben.

             Lukas Gehring                                                                 Karina Meißner                               
Lukas Gehring - Quartiersmanagement und Stadtteilbüro

Karina Meißner - Quartiersmanagement und Stadtteilbüro