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Vorlage - /2020/102  

Betreff: Halle Lentzenweg - Einbau einer 2. Ebene
Status:öffentlich  
Art:Mitteilung
Federführend:Fachbereich IV - Technik und Stadtentwicklung Beteiligt:Fachbereich III - Familie, Bildung, Soziales und Integration
Beratungsfolge:
Bauausschuss
11.08.2020 
Sitzung des Bauausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
1. Grundriss  
2. Kostenberechnung  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sach- und Problemdarstellung:

Mitglieder des Bauausschusses haben am 05.06.2020 die Gelegenheit genutzt und das städtische Objekt am Lentzenweg 14 besichtigt, sowohl die Halle als auch die Räumlichkeiten des Archivs. Hintergrund ist die Tatsache, dass im Haushalt 200.000 € bei der Buchungsstelle 2.5.2.010/0600.785100 zur Verfügung stehen für den Einbau einer 2. Ebene, jedoch mit Sperrvermerk versehen, aufzuheben durch den Bauausschuss.

 

Die Verwaltung hat nach dem Ortstermin eine Variante zur Erschließung der 2. Ebene entwickelt und diese sowohl mit dem Nutzer als auch dem Ingenieurbüro abgestimmt. Die neue Variante wird bevorzugt. Sie bringt zwar etwas weniger zusätzliche Nutzfläche, bedeutet aber auch weniger baulichen Aufwand und weniger Dreck und Staub vor allem im Flurbereich. Die im Flurbereich bereits montierten hohen Regale und die erneuerte Elektrik wären zurückzubauen, sollte dort eine 2. Ebene kommen. Das erscheint wenig zielführend, zumal die 2. Ebene nur auf eine Höhe von ca. 2,30 m käme.

 

Grundriss und Kostenberechnung werden in aktualisierter Form als Anlage beigefügt.
 

Es kam der Vorschlag auf, statt eine 2. Ebene einzubauen, viele hohe Schwerlastregale zu installieren. Das erscheint nicht zielführend, da nicht nur mehrere Nutzer, sondern auch verschiedenen Arten von zu lagerndem Gut zu berücksichtigen sind.

 

Für das Lagergut von Fachbereich 3, Fachbereich 4 und der Bücherei ist vor allem viel Bodenfläche nötig. Schwerlastregale können teilweise eine komprimiertere Lagerung ermöglichen, erschweren aber das Handling. Ähnliches gilt für das Lagergut des Museums, das zum Großteil aus Möbeln und anderen eher größeren, unhandlichen Stücken besteht. Ergänzend sind aber auch hier Schwerlastregale einsetzbar für zum Beispiel Krüge, Schreibmaschinen, altes Kinderspielzeug, Glaswaren der Apotheke.

 

Anders sieht es hingegen beim Lagergut des Archivs aus, das überwiegend kleinteilig ist, nämlich Bücher, Akten und Fotos. Hier sind höhere Anforderungen an Staubfreiheit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu beachten. Die Archivalien müssen räumlich getrennt aufbewahrt werden können. Dafür bietet sich eine erweiterte obere Ebene sehr gut an. Die Erreichbarkeit der Archivalien in gut 2m hohen Regalen ist zudem deutlich einfacher, da bis auf einen Tritt kein Hebezeug nötig ist, um an ein Buch zu kommen als in fast 5 m hohen Regalen.

Eine Klimatisierung der Archivräume wird nach wie vor nicht vorgesehen. Es werden weiterhin eher schlichte Archivräume sein, auch wenn die Halle als ehemaliges Gemüsekühlhaus eine recht gleichbleibende Raumtemperatur gewährleistet.

 

Aufgrund anderer prioritärer Maßnahmen (insbesondere KiTa-Planungen) wird das Bauvorhaben ins nächste Jahr geschoben werden müssen. Die Haushaltsmittel werden Ende des Jahres zurückgegeben und für 2021 neu eingeworben. Eine Aufhebung des Sperrvermerks in 2020 ist damit obsolet.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagenverzeichnis:

Anlage 1 Grundriss

Anlage 2 Kostenberechnung

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 1. Grundriss (1284 KB)      
Anlage 2 2 2. Kostenberechnung (859 KB)