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Vorlage - /2013/017  

Betreff: Integration von Migrantinnen und Migranten in Glückstadt
Status:öffentlich  
Federführend:Fachbereich III - Familie, Bildung, Soziales und Integration   
Beratungsfolge:
Sozialausschuss
11.04.2013 
Sitzung des Sozialausschussses ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Für die Durchführung der Aufgabe Koordinierungsstelle Integrationwird

 

……………….

 

mit einem Umfang von einer 0,5 Personalstelle beauftragt.

 

Alternativ

 

Für die Durchführung der Teilaufgaben

- Erstellung einer Problem- und Bedarfsanalyse, Sichtung und Beschreibung der Strukturen und Ressourcen

- Erfassung der bestehenden Integrationsangebote vor Ort

 

wird …………………beauftragt. Der Träger erhält für die Durchführung dieser Teilaufgaben einen Personalkostenzuschuss von 7.500 .

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die weiteren Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.

 

 


Sach- und Problemdarstellung:

Sach- und Problemdarstellung:

 

1.     Zuständigkeit

Die Stadtvertretung hat in ihrer Sitzung am 19.04.2012 beschlossen, das Produktkonto 3.6.7.010.5311860 Zuschuss einer 0,5 Personalstelle für die Durchführung der Aufgabe Koordinierungsstelle Integration“ – mit einem Sperrvermerk zur versehen: Freigabe durch den Sozialausschuss.

 

2.     Sachdarstellung

 

2.1.      Im vergangenen Jahr wurde mit der Drucksache 2011-049-neu über den Verlauf und Ergebnisse der bisherigen Arbeit berichtet und ein Beschluss zur Empfehlung von weiteren Schritten herbeigeführt. Beschlossen wurde, für die Durchführung der Aufgabe Koordinierungsstelle Integrationeinen externen Träger mit einem Umfang einer auf ein Jahr befristeten 0,5 Personalstelle mit enger Anbindung die Verwaltung zu beauftragen. Da es möglicherweise ein sinnvolleres Integrationsprojekt von der AWO mit finanzieller Unterstützung des Jobcenters geben könnte, wurde das Produktkonto jedoch mit einem Sperrvermerk Freigabe durch den Sozialausschussversehen. Das angedachte Projekt ist nicht zustande gekommen, so dass gemäß den Empfehlungen des Sozialausschusses vom 26.01.2012 weiter zu verfahren ist.

 

2.2.      Der Sozialausschuss hatte festgelegt, dass bei der AWO und dem Einwandererbund e.V. Elmshorn, welche den bisherigen Prozess begleitet haben, eine Angebotsabfrage und eine persönliche Vorstellung im Sozialausschuss erfolgen sollen.

 

2.3.      Die Verwaltung hat mit Schreiben vom 17.12.2012 beide Träger angeschrieben und um Abgabe eines Angebots bis zum 18.01.2013 gebeten. Beide Träger haben ein entsprechendes Angebot vorgelegt.

 

2.4.      Da es sich bei Angeboten um vertrauliche Unterlagen handelt, werden diese den Sozialausschussmitgliedern gesondert als Anlage zu dieser Beschlussvorlage übersandt.

 

2.5.      Beide Träger erhalten die Möglichkeit, ihre Angebote vor der Sozialausschusssitzung persönlich vorzustellen.

 

3.     Problemdarstellung

Am 05. Februar 2013 hat ein Gespräch der Verwaltung mit zwei Mitgliedern des Lenkungskreises Integration Miteinander Nebeneinander, Frau Yesim Basar und Herrn Tuncay Imamoglu, stattgefunden. Als Ergebnis dieses Gespräches ist festzuhalten, dass vor einer endgültigen Beauftragung eines Trägers folgende Schritte erfolgen sollten:

 

1.     (Teil) - Beauftragung eines Trägers mit den Aufgaben

- Erstellung einer Problem- und Bedarfsanalyse, Sichtung und Beschreibung der Strukturen und Ressourcen

- Erfassung der bestehenden Integrationsangebote vor Ort


2.   Parallel dazu sollte eine Anlaufstelle im Rathaus und ggf. im Sozialkaufhaus  eingerichtet werden, damit jeweils 1 x wöchentlich Sprechzeiten angeboten werden können. Diese Aufgabe würden die beiden Mitglieder des Lenkungskreises ehrenamtlich übernehmen.  Ziel dabei soll es sein, dass im Gespräch mit Gleichgesinntenvorhandene Hemmschwellen zur Stadt / Verwaltung abgebaut werden, Wünsche und tatsächliche Bedarfe zu erfahren, zu sammeln und auszuwerten sowie unterstützende Hilfe im Umgang mit Formularen zu geben. 

 

3.   Parallel dazu könnte das landesweit aktive AWO Teilhabeprojekt S-H, welches für die Stadt Glückstadt kostenneutral wäre, durchgeführt werden.  Das Projekt qualifiziert einerseits MigrantInnen sowie ihre Organisationen zur aktiven gesellschaftlichen und politischen Teilhabe und fördert andererseits die Vernetzung zwischen MigrantInnen und gesellschaftlichen und politischen Akteuren auf kommunaler Ebene.

 

4.        Die für 2013 eingesparten Haushaltsmittel bzw. ein Teil davon könnte für noch festzulegende und durch den Sozialausschuss freizugebende Projekte verwendet werden.

 

5.   Im November / Dezember 2013 sollte eine Gesamtauswertung der o.a. Maßnahmen erfolgen. Abhängig vom tatsächlichen Auswertungsergebnis ist dann im Jahr 2014 über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden.

 
 

4.     Finanzierung

Im städtischen Haushalt 2013 sind 30.000 veranschlagt. Für die Durchführung von Teilaufgaben wird ein Aufwand von 3 Monaten mit einer 0,5 Personalstelle geschätzt, so dass Kosten von ca. 7.500 anfallen werden. Die Ausführung eines Beschlusses erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2013.
 

5.     Berichtswesen

Über die Ausführung des Beschlusses wird im Rahmen des Berichtswesens gegenüber dem Hauptausschuss berichtet.

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

 


Anlagenverzeichnis: