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Vorlage - /2013/158  

Betreff: Errichtung eines Lokschuppens und Aufstellung eines Containers auf den Flächen der Freunde der Marschenbahn am Güterbahnhof
Status:öffentlich  
Federführend:Fachbereich IV - Technik und Stadtentwicklung   
Beratungsfolge:
Bauausschuss
14.01.2014 
Sitzung des Bauausschusses zurückgestellt   
25.03.2014 
Sitzung des Bauausschusses geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Schreiben des Vereins Freunde der Marschenbahn vom 12.11.2013  
Fotodokumentation / Fotomontage  

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag


Der Verein der Freunde der Marschenbahn Glückstadt/ BSW e.V erhält die privatrechtliche Zustimmung für die Errichtung eines Lokschuppens am südlichen Ende des Museumsgleises 305, nicht aber für die Aufstellung eines Lagercontainers am nördlichen Ende des Museumsgleises 305. Die Maße und die Gestaltung des Lokschuppens sind mit der Verwaltung einvernehmlich abzustimmen. Für den Lokschuppen wird das planungsrechtliche Einvernehmen erteilt.
 

 


Sach- und Problemdarstellung:

Sach- und Problemdarstellung:
Der Verein der Freunde der Marschbahn Glückstadt/ BSW e.V. hat mit Schreiben vom 12.11.2013 die Erteilung einer Baugenehmigung zur Aufstellung eines Lagercontainers und die prinzipielle Zustimmung zur Errichtung eines Lokschuppens gestellt – siehe Anlage 1.

 

Die eingereichten Unterlagen genügen zwar nicht den formellen Ansprüchen an einen Bauantrag, geben aber Anlass, dass die Stadt die Angelegenheit zum einen aus Sicht des Bauplanungsrechts und zum andern aus Sicht des Grundstückseigentümers betrachtet. Dem Verein wurde daher mitgeteilt, dass die Unterlagen nicht an die zuständige Baugenehmigungsbehörde weitergeleitet und dass sie zur Beratung in den Bauausschuss gegeben werden.

 

zum Planungsrecht:

Grundsätzlich sind Lokschuppen und Nebengebäude in Bahnhofsbereichen durchaus üblich. Dies gilt auch für eher museale Nutzungen. Bauplanungsrechtlich handelt es sich eine Fläche im sogenannten unbeplanten Innenbereich. Es gibt dort also keinen Bebauungsplan. Die Nutzung muss sich nach Art und Maß in die Umgebung einfügen, um planungsrechtlich zulässig zu sein. Dies kann als gegeben betrachtet werden.

 

zum Privatrechtlichen:

a)     Lagercontainer

Der vorgeschlagene Standort wird als nicht günstig erachtet, da er zum einen zu beengt zwischen Zaun bzw. Grundstückgrenze und Museumsgleis und zum andern in einer Böschung liegt. Seit Erweiterung der Park&Ride-Anlage im Jahr 2008 und seit Beginn der Nutzung des Museumsgleises 305 durch den Verein Freunde der Marschbahn hat der Bereich sehr gewonnen. Vormals brach liegende, unordentliche Flächen sind nun durchaus ansprechend geworden. Ein Lagercontainer (Außenmaße ca. 6 m lang, ca. 2,44 m breit, ca. 2,60 m hoch, also ca. 38 m³ Volumen) am geplanten Standort würde diesen positiven Eindruck – gleich wie die Oberflächenbehandlung ausfällt – leider deutlich beeinträchtigen.

 

b)     zum Lokschuppen

Für einen Lokschuppen in der Größenordnung 10m Länge, mehr als 7 m Breite und ca. 3,7 bzw. 4,7 m Höhe ist der vorgeschlagene Ort der einzig denkbare. Die Länge von 10 m ist nachvollziehbar, da die Lok schon 8 m lang ist. Der noch vorhandene Prellbock müsste entfallen, das Gleis ein Stück verlängert werden. Der vorhandene Zaun müsste – um Platz sparen – idealerweise genau in den Längen des Lokschuppens ausgespart werden und der Schuppen dann auf den alten Zaunverlauf und damit auf die Grundstücksgrenze gesetzt werden. Die Breite der Halle von 7,37 m (holländische Halle) ist - wie der Verein bereits selbst erwähnt – eigentlich zu breit. Zwischen dem rot gepflasterten Weg und der Halle sollte schon 1m Abstand sein, auch damit mit Räumgeräten Winterdienst gemacht werden kann.

In der Anlage 2 sind versuchsweise zwei verschiedene Hallenbreiten angedeutet.

 

zum Bauordnungsrecht:

Sowohl der Lokschuppen als auch der Lagercontainer sind baugenehmigungs- pflichtig. Länge und Höhe des geplanten Lokschuppens lösen den Bedarf an einer Abstandsflächenbaulast auf Seiten des Nachbarn (DB) aus.

 

Der Lagerplatz für die vor Ort aufgestellten musealen Waggons wurde übrigens im Jahr 2003 und nach Verlegung wegen des Parkplatzbaus erneut im Jahr 2008 vom Kreisbauamt genehmigt.

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:
Der Stadt entstehen keine Kosten. Der mit dem Verein abgeschlossene privatrechtliche Nutzungsvertrag wäre anzupassen, wenn es zur Umsetzung der Maßnahme kommt.
 

 


Anlagenverzeichnis:

Anlagenverzeichnis

Anlage 1              Schreiben des Vereins Freunde der Marschenbahn vom 12.11.2013

Anlage 2              Fotodokumentation/ Fotomontage



 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Schreiben des Vereins Freunde der Marschenbahn vom 12.11.2013 (1395 KB)      
Anlage 2 2 Fotodokumentation / Fotomontage (1772 KB)