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Vorlage - /2018/181  

Betreff: Aktion gegen Katzenelend
Status:öffentlich  
Federführend:Fachbereich I - Ordnungsamt und Bürgerservice Beteiligt:Fachbereich II - Verwaltungsdienste
    Fachbereich IV - Technik und Stadtentwicklung
Beratungsfolge:
Bauausschuss
22.01.2019 
Sitzung des Bauausschusses      
Hauptausschuss
12.02.2019    Sitzung des Hauptausschusses      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
1. Rundschreiben des Städteverbandes Nr. 095/2016  
2. Auftragsbeleg  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

Die Stadt Glückstadt nimmt an der Aktion gegen Katzenelend 2019 teil. Der Sperrvermerk über 1.500,00 € für die HHSt. 1.2.2.015.527180 wird aufgehoben.

 

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Sach- und Problemdarstellung:

Freilebende Katzen können sich jederzeit ungehindert vermehren. Dies hat zur Folge, dass sie sich immer mehr verbreiten. Und das geschieht rasch:

Weibliche Katzen können innerhalb eines Jahres bis zu 12 Jungen bekommen, diese sind selber auch nach 6 Monaten geschlechtsreif. Bedeutet also, dass von einer Katze und ihren Jungen in einem Jahr mit bis zu 35 Nachkommen gerechnet werden kann. Die hohe Vermehrungsrate führt dazu, dass viele freilebende Katzen ihr Leben unter schlechten, tierschutzwidrigen Bedingungen führen müssen und es besteht die Gefahr von Inzucht. Durch die vielen Krankheiten sind sie zudem erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden ausgesetzt. Durch die Teilnahme an der Aktion, das heißt durch Kastration der freilebenden Katzen, kann dieses Elend gemindert werden.

 

In Anlage 1 sind die exakten Zahlen der Kastrationen aus anderen Gemeinden und Städten in Schleswig-Holstein, welche an diesem Projekt bereits in den Jahren 2014 und 2015  teilgenommen haben, aufgeführt.

 

Auch in Glückstadt fallen freilebende Katzen auf. In Glückstadt-Nord, insbesondere in der Flensburger Straße, kam es zu einer Häufung der freilebenden Katzen.

 

Aus diesen Gründen macht es für die Stadt Glückstadt Sinn, bei der Aktion gegen Katzenelend teilzunehmen.

 

Und so funktioniert es:

In einem bestimmten Zeitraum (ca. einen Monat) wird, nach Hinweis der Bevölkerung, der Kommunale Service die Katzen zum Tierarzt bringen und kastrieren lassen. Die Hinweisgeber versichern beim Abgeben, dass es sich um eine freilebende Katze handelt (siehe Anlage 2). Die dabei entstehenden Kosten werden über einen von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteten Fonds, der im Rahmen des Vorgehens gegen das Katzenelend ins Leben gerufen wurde, abgerechnet.

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Es ist nicht abzusehen, wie viele Katzen eingefangen werden. Deshalb soll die finanzielle Beteiligung auf 1.500,- € für 2019 begrenzt werden.

 

Kosten bei der Teilnahme an der Aktion  

 

Die Kastration wird finanziert durch einen Fonds, bei der die Stadt die Hälfte der Kastrationskasten für die in Glückstadt eingefangenen Katzen zahlt. Dies entspricht 57,50 € (w.) bzw. 35,00 € (m.) pro Kastration. Die Tierärzte verzichten dabei auf ihr Honorar in Höhe von 25,00 € und der Rest wird vom Fonds finanziert.

 

Kosten ohne Teilnahme an der Aktion

 

Sollte sich die Stadt nicht an dem Verfahren beteiligen, gleichwohl aber gegen Katzenelend vorgehen wollen: Kastrationskosten einer weiblichen Katze liegen bei 110,00 €; die Kastrationskosten einer männlichen Katze betragen 64,00 €.

 

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Anlagenverzeichnis:

1. Rundschreiben des Städteverbandes Nr. 095/2016

2. Auftragsbeleg

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 1. Rundschreiben des Städteverbandes Nr. 095/2016 (2367 KB)      
Anlage 2 2 2. Auftragsbeleg (965 KB)