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Auszug - 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2.59 "Marineviertel" hier: Entwurf- und Auslegungsbeschluss  

Sitzung des Bauausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Bauausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 20.06.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 4, 25348 Glückstadt
Zusatz: Zu TOP 8 wird Herr Escosura, AC Planergruppe, und zu TOP 9 werden Frau Glüsing, BIG Städtebau GmbH und Herr Wuttke vom Planungsbüro "Atelier42" erwartet.
/2019/053 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2.59 "Marineviertel"
hier: Entwurf- und Auslegungsbeschluss
   
 
Status:öffentlich  
Federführend:Fachbereich IV - Technik und Stadtentwicklung   
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

In Kenntnis der Drucksache ergeht folgender Beschluss:


 

Für die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2.59 "Marineviertel“ werden der Entwurf und die Begründung in der der Originalniederschrift beigefügten Fassung gebilligt. Auf Grundlage des § 13 a BauGB (Baugesetzbuch) in Verbindung mit § 13 BauGB wird eine öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB und eine Beteiligung in ihren Aufgabenbereichen berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB durchgeführt.

 

Der Geltungsbereich der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2.59 "Marineviertel“ umfasst die Flurstücke 500,512, 513, 514, 515, 516 und 517, jeweils der Flur 4 der Gemarkung Blomesche Wildnis, und wird begrenzt:

 

        im Südwesten durch die Straße Am Neuendeich sowie die Flurstück 36/12, Gemarkung Blomesche Wildnis, Flur 4,

        im Südosten durch die Wohnbebauung Flensburger Straße (Flurstücke 34/16, 34/14, 34/7, 34/10, 34/11 und 37/70, Gemarkung Blomesche Wildnis, Flur 4),

        im Osten durch das Flurstück 37/28, Gemarkung Blomesche Wildnis, Flur 4,

        im Norden durch das Sportplatzgelände (Flurstücke 36/16, 501, 511 und 510, Gemarkung Blomesche Wildnis, Flur 4), und

im Westen durch die Straße Sperforkenweg.

 


Abstimmungsergebnis:

 

anwesende Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

8

 

Nein-Stimmen

3

 

Enthaltungen

0

 

 


Gang der Beratung:

 

Herr Dr. Lück eröffnet die Beratungen zur 1. Änderung des Bebauungsplanes 2.59 „Marineviertel“ und übergibt an Herrn Heinz Schwabe vom Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH). Herr Schwabe erläutert weitere Einzelheiten zur Abschiebehafteinrichtung anhand einer Präsentation. Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlage 1 beigefügt. Diese zeigt die Ansichten der Abschiebehafteinrichtung von den Straßen am Neuendeich und vom Sperforkenweg. Auch zum Bau der 6 Meter hohen Mauer gibt es weitere Informationen, die die Fragen aus der Sitzung des Bauausschusses am 04.06.2019 beantworten sollen. Erfahrungen aus anderen Einrichtungen zeigen, dass die Höhe der Mauer erforderlich ist. Zusätzlich zu einem Sicherheitsstreifen wird die Mauer, die aus Beton hergestellt wird, mit einem gelben Licht angestrahlt.

 

Weiter wird darüber geredet, was getan werden kann, damit die Mauer möglichst wenig von außen zu sehen ist. Hierzu präsentiert Herr Dr. Busch Fotos von dem vorhandenen Grünbewuchs. Teile der Mauer werden kaum zu sehen sein, aber Herr Escosura von der AC Planergruppe bemerkt, dass die Mauer von einigen Punkten sichtbar sein wird. Es sind zusätzliche Bepflanzungen vorgesehen, die allerdings nicht über den Bebauungsplan festgesetzt werden sollen. Hier wird eine Regelung über den Erschließungsvertrag vereinbart.

 

Herr Dr. Busch teilt mit, dass der Bebauungsplan nicht nur die Abschiebehafteinrichtung baurechtlich regelt, sondern über den B-Plan 2.59 „Marineviertel“ mit einer Mischung aus wohn- und gewerblicher Nutzung ein urbanes Gebiet geschaffen werden kann. Dabei passt der Erhalt der Gebäude auch in das städtebauliche Konzept der Stadt. Durch vorgesehene Verbindungen ist dann auch der Stadtteil Nord an das Gelände angebunden.

 

Die öffentliche Auslegung des Entwurf- und Auslegungsbeschlusses soll aufgrund der anstehenden Sommerferien um zwei Wochen verlängert werden, so dass für Anregungen und Bedenken ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Vorgesehen ist hierfür der Zeitraum vom 05.07. - 23.08.2019. Ziel ist es, den Bauausschuss am 17.09.2019 zu erreichen. Auf der Tagesordnung der Stadtvertretung soll die 1. Änderung des Bebauungsplanes dann am 19.09.2019 stehen.

 

Auf Nachfrage erläutert Herr Schwabe dann den genauen Verlauf der Mauer, der in die Zeichnungen eingearbeitet worden ist. Auch über die Vollvergitterung des Torhauses wird gesprochen. Hier wurden die Veränderungen mit dem Denkmalschutz besprochen. Der Denkmalschutz hat signalisiert, dass die vorgesehenen Änderungen am Torhaus vorgenommen werden können. Im Inneren des Torhauses sind weitere Sicherungsmaßnahmen vorgesehen.

 

Zum Erschließungsvertrag berichtet die Bürgermeisterin, dass der mit dem Eigentümer bereits bestehende Vertrag geändert werden soll.

 

Herr Dr. Hansen, Herr Goronczy, Herr Rohleder und Frau Berg erläutern ebenfalls die Gründe für ihr persönliches bzw. das Abstimmungsverhalten ihrer Fraktion.

 

Der Niederschrift werden zu diesem Tagesordnungspunkt noch beigefügt:

 

-          Anlage 2: Satzung der Stadt Glückstadt über die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2.59 „Marineviertel“

-          Anlage 3: Textliche Festsetzungen

-          Anlage 4: Begründung zum Entwurf.