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Auszug - Inklusion vor Ort Förderprogramm für einen inklusiven Sozialraum in Schleswig-Holstein  

Sitzung des Hauptausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Hauptausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 17.01.2022 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:13 Anlass: Sitzung
Raum: Pausenhalle Elbschule Glückstadt
Ort: Königsberger Str. 6, 25348 Glückstadt
Zusatz: Zum TOP 8 wird Frau von Bargen, Beauftragte des Kreises Steinburg für Menschen mit Behinderungen, erwartet. Die Sitzung des Hauptausschusses findet unter den Bedingungen der 3G-Regelung statt; entsprechende Nachweise sind mitzuführen.
/2021/226 Inklusion vor Ort
Förderprogramm für einen inklusiven Sozialraum in Schleswig-Holstein
   
 
Status:öffentlich  
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

In Kenntnis der Drucksache ergeht folgender Beschluss:
 

Die Verwaltung wird beauftragt, sich gemeinsam mit geeigneten Kooperationspartnern für die Teilnahme am Förderprogram „Inklusion vor Ort“ zu bewerben.


Abstimmungsergebnis:

 

stimmberechtigte Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

11

 

Nein-Stimmen

0

 

Enthaltungen

0

 


Gang der Beratung:

Frau von Bargen stellt den Ausschussmitgliedern eine eigene Idee für eine Teilnahme am Förderprogramm „Inklusion vor Ort“ vor. Ihr Wunsch ist es, in Glückstadt, möglichst zentral, ein Wohnquartier/Dorf für Menschen mit Erkrankungen des demenziellen Formenkreises in Zusammenhang mit barrierefreiem/barrierearmen sozialen Wohnungsbau als Tageseinrichtung und/oder Wohneinrichtung mit ausreichend Grünanlagen und der Möglichkeit für Begegnungen zu errichten. In einem solchen Wohnquartier hätten Angehörige und an Demenz Erkrankte die Möglichkeit, zusammen in ihrem Umfeld zu verbleiben, um so ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Pflege S-H (Paritätische Pflege Schleswig-Holstein gGmbH) und die in Elmshorn ansässige Semmelhaack Familienstiftung haben in Gesprächen bereits ihre Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit signalisiert.

 

Die Verwaltung erläutert, dass die Aktion Mensch und das Land Schleswig-Holstein derzeit das Förderprogramm „Inklusion vor Ort“ ausgeschrieben haben. Eine Bewerbung der Stadt ist nur mit freigemeinnützigen Trägern möglich, die bereits in Glückstadt tätig sind und benötigt darüber hinaus mindestens drei Organisationen, die diese Bewerbung unterstützen. Mit diesem Programm sollen fünf Netzwerke in unterschiedlichen Modellkommunen in Schleswig-Holstein gefördert werden. Ideen über mögliche Maßnahmen folgen erst in der Förderantragsphase. Diese werden dann im Projektzeitraum - orientiert am Aktionsplan Inklusion - mit Leben gefüllt werden. Insofern ist die Idee des „Wohnprojektes“ zwar grundsätzlich begrüßenswert, aber nichtr eine gemeinsame Bewerbung geeignet, da die möglichen Partner*innen nicht in Glückstadt tätig sind und es sich bereits um ein konkretes Vorhaben handelt. Darüber hinaus ist das Förderprogramm aus dem „Fonds für Barrierefreiheit“ des Landes Schleswig-Holstein für die Kommunalverwaltung mit einer Fördersumme von höchstens 500.000 Euro nicht auf Investitionen in solcher Größenordnung ausgerichtet.

 

Die Verwaltung hat mit der Diakonie Rantzau-Münsterdorf und den Glückstädter Werkstätten zwei Partner für eine gemeinsame Bewerbung gefunden. Die erforderliche Konzeptskizze wird derzeit gemeinsam vorbereitet. AWO Bildung und Arbeit, ETSV, VHS, Musikschule, Kinder- und Jugendforum, KiTa-Werk Rantzau-Münsterdorf, FamZe/FBS, Sonnige Spielstube, Himpelchen und Pimpelchen sowie der Schulverband haben ihre Unterstützung bereits angekündigt.

 

Es folgt ein reger Austausch über das Für und Wider einer Bewerbung verbunden mit einer etwaigen Erwartungshaltung/Risiken für den städtischen Haushalt hinsichtlich der Investitionen (siehe Beispiel Wohnprojekt). Als Ergebnis kann festgehalten werden:

 

  • Die Bewerbung - mit der Aussicht der Teilnahme am Förderprogramm verbunden mit dem Aktionsplan Inklusion - kann die Stadt Glückstadt bei der politisch gewollten Fortführung der inklusiven Ausrichtung unterstützen und voranbringen.
  • Eine Berichterstattung in den politischen Gremien zu entwickelten Lösungen/Maßnahmen erfolgt in regelmäßigen Abständen.
  • Jede Einzelmaßnahme mit finanziellen Auswirkungen wird den jeweiligen politischen Gremien - wie bisher auch - zur Beschlussfassung und Bereitstellung von Mitteln im Haushalt vorgelegt.

 

Frau Steup teilt mit, dass die Beschlussfassung zur Bewerbung für den Hauptausschuss vorgesehen wurde, da Bewerbungsschluss der 31.01.2022 ist und vorher keine SozA-Sitzung vorgesehen war. Ein Austausch zum Förderprogramm/zur Bewerbung wird im SozA am 02.02.2022 nachgeholt.

 

Sodann lässt Herr Glienke über den Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird beauftragt, sich gemeinsam mit geeigneten Kooperationspartnern für die Teilnahme am Förderprogram „Inklusion vor Ort“ zu bewerben.“

 

abstimmen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

stimmberechtigte Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

11

 

Nein-Stimmen

0

 

Enthaltungen

0