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Auszug - Geschichte und Kultur in Glückstadt Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen  

Sitzung des Wirtschaftsausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Wirtschaftsausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 04.02.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:20 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 4, 25348 Glückstadt
/2020/006 Geschichte und Kultur in Glückstadt
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
   
 
Status:öffentlich  
Art:der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

In Kenntnis der Drucksache ergeht folgender Beschluss:

 


Im Rahmen des Glückstädter Stadtmarketingkonzeptes soll die Säule Kultur durch unterschiedliche Maßnahmen gestärkt und ausgebaut werden. Diese Maßnahmen sollten unter anderem sein:

-          Glückstadt zu einem Teil einer Route der Elbfestungen zu machen

-          Die Festungsgewässer und Bastionen sichtbarer zu machen, z.B. durch Beschilderung

-          Die Beteiligung an KuLaDig, einem digitalen Informationssystem für die Kulturlandschaft

-          Das Fachwissen der Kulturinstitutionen Glückstadts zur Umsetzung dieses Antrags umfassend mit einzubeziehen

-          In der weiteren städteplanerischen Entwicklung der Innenstadt Rücksicht zu nehmen auf Geschichte und Erscheinungsbild

-          Aufnahme der Geschichte als Toleranzstadt in die Kommunikation

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

anwesende Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

8

 

Nein-Stimmen

0

 

Enthaltungen

3

 

 


Gang der Beratung:

 

Der Antrag hat das Ziel, ein politisches Statement zur Kultur als Wirtschaftsfaktor für Glückstadt zu setzen. Die Säule Kultur soll in der Vermarktung durch die vorgestellten Maßnahmen weiter ausgebaut werden. Herr Boldt führt aus, dass Gespräche und Ansätze zu den Maßnahmen bereits durch die Verwaltung, das Museum und die GDM umgesetzt sind und er begrüßt die Unterstützung seitens der Politik.

 

Die Fraktionen befürworten den Antrag und bitten das Thema ‚Toleranzstadt’ mit in den Katalog aufzunehmen.

Das Herausstellen der Facetten der Kulturlandschaft Glückstadt als Festungsstadt sowie der ‚Polygonen Radialstadt‘ als Stadtdenkmal wird als sinn- und wertvoll erachtet.

Den Hinweis auf die Denkmalpflege wird von Frau Biel dahingehend kommentiert, dass die Richtlinien zum Ensembleschutz noch nicht bekannt sind und der Punkt städteplanerische Entwicklung sehr stark davon abhängen wird. Die Vorgabe der Denkmalpflege ist ein Muss und kein Kann.

 

Die Vermarktung der Stadt thematisch auf breitere Basis zu stellen findet allgemein Anklang. Damit verbunden ist die Aussage: „So wollen wir mit unserer Kultur umgehen“ und damit auch aktiv Wirtschaftsförderung betreiben. Der Beschluss bezieht sich auf die Stadt und nicht nur auf das Museum und bezieht alle Kulturschaffenden mit ein.

Die Erwartungshaltung für den zeitlichen Aufwand seitens der Verwaltung wurde dahingehen eingegrenzt, dass kein strategisches Gesamtkonzept erarbeitet werden kann, die derzeitigen Aktivitäten aber weiterverfolgt werden.

 

Im Folgenden formuliert der Ausschussvorsitzende den Beschluss:

Im Rahmen des Glückstädter Stadtmarketingkonzeptes soll die Säule Kultur durch unterschiedliche Maßnahmen gestärkt und ausgebaut werden. Diese Maßnahmen sollten unter anderem sein:

-          Glückstadt zu einem Teil einer Route der Elbfestungen zu machen

-          Die Festungsgewässer und Bastionen sichtbarer zu machen, z.B. durch Beschilderung

-          Die Beteiligung an KuLaDig, einem digitalen Informationssystem für die Kulturlandschaft

-          Das Fachwissen der Kulturinstitutionen Glückstadts zur Umsetzung dieses Antrags umfassend mit einzubeziehen

-          In der weiteren städteplanerischen Entwicklung der Innenstadt Rücksicht zu nehmen auf Geschichte und Erscheinungsbild

-          Aufnahme der Geschichte als Toleranzstadt in die Kommunikation

 

Abstimmungsergebnis:

 

anwesende Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

8

 

Nein-Stimmen

0

 

Enthaltungen

3