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Auszug - Erweiterung des Rathauses - Vorentwurfsplanung  

Sitzung des Bauausschusses
TOP: Ö 11
Gremium: Bauausschuss Beschlussart: abgelehnt
Datum: Di, 26.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 22:38 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 4, 25348 Glückstadt
Zusatz: Als Gäste werden erwartet: Herr Arnold vom ALP-Institut zu TOP 6, Herr Homberger vom Planungsbüro Philipp und Herr Witt, ALDI Nord, zu TOP 7, Herr Schürmann vom Büro Stadt.Raum.Plan zu TOP 8 und Herr Mazur vom Planungsbüro PGT zu TOP 9.
/2019/108 Erweiterung des Rathauses - Vorentwurfsplanung
   
 
Status:öffentlich  
Federführend:Fachbereich IV - Technik und Stadtentwicklung   
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

In Kenntnis der Drucksache ergeht folgender Beschluss:


 

Der Entwurf zum Umbau des Obergeschosses und zur Aufstockung des Rathaus-Nebengebäudes mit Verbindungsgängen in zwei Ebenen in Form der Variante 1.6 vom 08.08.2019 wird gebilligt. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planungsarbeiten bis zur Stellung des Bauantrages fortzusetzen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

anwesende Mitglieder:

11

davon:

Ja-Stimmen

0

 

Nein-Stimmen

9

 

Enthaltungen

2

 

 


Gang der Beratung:

Nach den geführten Diskussionen, zuletzt im Hauptausschuss am 25.11.2019, plädiert Frau Biel nochmals für die raumnahe Unterbringung der Verwaltung an einem Standort. Auch unter Betrachtung der Betriebsabläufe, die von großer Wichtigkeit sind, ist insofern der Ausbau der alten Feuerwache auch in der kostengünstigen und kleinen Lösung besser, als die Unterbringung an zwei verschiedenen Standorten. Frau Biel zitiert auch aus einer heute verfassten neuen Stellungnahme des Personalrates, der ebenfalls die räumliche Unterbringung an einem Standort dauerhalt für alternativlos sieht. Insofern bittet Frau Biel die Politik, zur ersten Variante zurückzukehren.

 

Der Hauptausschuss hat sich gestern mehrheitlich für die Unterbringung an zwei Standorten entschieden und einen Kostenrahmen von 700.000 € zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde in dieser Sache eine Evaluierung in drei Jahren nach Bezug des 2. Verwaltungsstandortes abgelehnt.

 

Die heutige Diskussion im Bauausschuss hat ergeben, dass erneut mehrheitlich für die Verlagerung auf 2 Standorte gesprochen wurde. Es wurde u.a. darauf hingewiesen, dass auch andere Verwaltungen in mehrere Standorte aufgegliedert sind. Außerdem gibt es Bedenken, dass der Platz in der alten Feuerwache zukünftig für die steigende Aufgabenbewältigung nicht ausreichend ist. Große Probleme werden aufgrund der Digitalisierung für die dezentrale Unterbringung nicht gesehen. Gerade die Räumlichkeiten in den ehemaligen Sparkassenräumen bieten für die Zukunft ausreichend Platz.

 

Es wird aber auch bemerkt, dass der Ausbau der alten Feuerwache noch mal neu betrachtet und geprüft werden sollte, dass durchaus auch ein Standort sinnvoll ist. Aber auch ein Neubau eines Gebäudes für die gesamte Verwaltung oder alternativ die kleine Lösung wird angesprochen.

 

Ein Antrag wird nicht gestellt, insofern wird gemäß Beschlussvorschlag abgestimmt.