Glückliche Gesichter und Sonnenschein beim Baustart für die neue Sport- und Freizeitanlage südlich der Elbschule
Glückstadt-Nord bekommt im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ eine neue Sport- und Freizeitanlage. Wo sich einst der ungenutzte und brachliegende Grandplatz befand, entsteht auf rund 1,5 Hektar ein buntes Sport- und Freizeitangebot für Jung und Alt. Mit einem feierlichen Spatenstich läuteten Innenministerin Magdalena Finke, Bürgermeister Rolf Apfeld und Bürgervertreter Lars Kasten gemeinsam mit Vertreter*innen des Stadtteilbeirates, der Fraktionen, der Schülervertretung der Elbschule und der beauftragten Firmen am Montag, 16. März 2026, den Baustart ein.
"Zentrales Zukunftsprojekt für alle Altersgruppen"
Zu Beginn verschaffte sich Innenministerin Finke auf dem Oberfeuer in der Jahnstraße aus der Vogelperspektive einen Überblick über die zukünftige Anlage und das Sanierungsgebiet "Neue Mitte und Umgebung". Bürgermeister Rolf Apfeld erläuterte in seinem Grußwort die Ziele, die die Stadt mit dem Großprojekt verfolgt. „Mit dieser Sport- und Freizeitanlage schaffen wir einen Ort, an dem sich generationenübergreifend begegnet und ausgetauscht werden kann. Es ist ein zentrales Zukunftsprojekt für unseren Stadtteil: Es stärkt die soziokulturelle Infrastruktur, wertet das Stadtbild sichtbar auf und steigert die Lebensqualität für uns alle. Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersgruppen dürfen sich auf die vielfältigen Angebote freuen“, so Apfeld.
Arne Siller, aus dessen Feder die Planung für die Fläche stammt, erläuterte, welche Angebote für Jung und Alt in den nächsten Monaten geschaffen werden. Neben Outdoor Fitnessgeräten, einem Multifunktionsfeld für verschiedene Ballsportarten und einem Spielbereich mit Angeboten für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche wird auch ein Pumptrack entstehen, der als modellierter Bike-Trail v.a. die Radfahrer*innen anziehen soll. Die Freifläche lockt mit Ruhebereichen samt Picknickplatz sowie naturnahen Bereichen mit Blühwiese, Streuobstwiese und Rasenflächen. Siller betonte die Barrierefreiheit, die in der Planung einen besonderen Stellenwert eingenommen hat. Die gesamte Fläche wird barrierefrei zugänglich sein, hinzukommen barrierefreie Spielgeräte wie ein Bodentrampolin und ein Drehkarussell.
"Orte, die das Miteinander stärken"
Die Innenministerin betonte in ihrem Grußwort das Engagement und die positiven Auswirkungen von Städtebauförderungsprojekten. „Ich freue mich, dass wir für dieses Projekt 3,286 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln bewilligen konnten. Denn hier sehen wir, was gute Stadtentwicklung ausmacht: Es geht um Orte, die das Miteinander stärken, an denen Kinder und Jugendliche sich bewegen, ausprobieren und begegnen können. Besonders freut mich, dass sie selbst ihre Ideen eingebracht haben. So entsteht ein Platz, der wirklich zu ihnen passt.”
Nach den Grußworten stachen Innenministerin Finke, Bürgermeister Rolf Apfeld, Bürgervorsteher Lars Kasten, Stadtteilbeiratsvorsitzender Friedrich Seitzinger, Schülervertreterin Marie Schmidt und Katja Sprengel von der Sanierungsträgerin BIG Städtebau GmbH die ersten Spaten in den Sand. Im Anschluss kamen die Teilnehmenden bei Gebäck und Heißgetränken ins Gespräch. Zwei Bauzaunbanner veranschaulichten die Planungen und die Meilensteine des Planungsprozesses.
Die neue Sport- und Freizeitanlage wird über Städtebauförderungsmittel finanziert und damit gemeinsam von Bund, Land und Stadt Glückstadt getragen. Der freiraumplanerische Entwurf stammt von den Planungsbüros SILLER Landschafts-Architektur aus Kiel und W² Ingenieure GmbH & Co. KG aus Hohenwestedt und wurde unter umfangreicher Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, dem Stadtteilbeirat Nord und Anwohnenden aufgestellt. Mit der tiefbaulichen Ausführung ist die Firma HOWOLD Straßen- und Tiefbau GmbH beauftragt. Die Sport- und Freizeitanlage wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 fertiggestellt.