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26.02.2018

Umbau des Rathauses

Frau mit Bauhelm und Gehörschutz

Im Sommer 2017 begannen mit großem Elan die Bauarbeiten im Rathaus mit dem Ziel, bauliche Barrieren zu beseitigen, Sanirärräume zu erneuern, das Datennetzwerk zu verbessern und bislang noch nicht erneuerte Fenster gegen energetisch hochwertigere auszutauschen. Für die Fenster in der Rückfassade des Rathaus-Altbaus erfolgte dies in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden.

Zudem wurden ab Herbst die öffentlichen Toiletten am Rathaus von Grund auf saniert. Diese verfügen nun über ein barrierefreie WC, was direkt von außen zugänglich ist. In Kürze wird dieses WC mit dem sogenannten Euro-Zylinder ausgestattet werden, so dass Personen mit Euro-Schlüssel jederzeit -  also auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten – es nutzen können.

Ins Stocken geraten ist leider der Einbau eines neuen Aufzuges. Dieser soll nicht wie der seit 1973 vorhandene Aufzug lediglich drei Stationen bedienen, sondern 8 Ebenen anfahren können. Die Materialqualität der Wände des gegebenen Aufzugsschachtes erwies sich bei genauerer Untersuchung als nicht geeignet, den neuen Aufzug mit Standardmitteln zu befestigen. Vielmehr bedarf es neu entwickelter Befestigungsmittel, für die vor Einbau eine bauaufsichtliche Zulassung zu erlangen ist. Es geht hierbei um eine Dübelplatte, für die – nach Begutachtung durch ein darauf spezialisiertes Labor – eine „Zustimmung im Einzelfall“ der Obersten Bauaufsichtsbehörde (Innenministerium) einzuholen ist.

Während die dafür erforderlichen Arbeitsschritte quasi im Hintergrund ablaufen, wird das Rathaus freitags wieder für Publikum geöffnet werden. Dies gilt ab 01. März 2018 bis auf Weiteres.