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08.02.2019

Das Parken in unser Stadt

Kolumne   ...
Parken

Liebe Glückstädterinnen, liebe Glückstädter,

was wird in schönster Regelmäßigkeit politisch beraten? Welches Thema könnte Dauerbrenner in meiner Bürgersprechstunde (diese findet übrigens jeden ersten Donnerstag im Monat ohne Terminvergabe statt) sein? Sie werden es ahnen - das Parken in unserer Stadt.

In der Tat: Der Parkraum in unserer Stadt ist begrenzt. Kleinere Maßnahmen bringen nur wenig, ein Parkhaus (noch) ein Traum.

Tatsache ist damit auch: Soll der Kreis der Sonderparkberechtigten – etwa auf die Gewerbetreibenden – ausgedehnt werden, müssen die auszugebenden Anliegerausweise an anderer Stelle – etwa für die Anlieger - reduziert werden. Eine kontroverse Diskussion ist vorprogrammiert.

Gemeinsames Ziel kann es jedoch nur sein, eine für die Anlieger, Gewerbetreibende, die übrigen Bewohner Glückstadts (auch für diese muss ihre Innenstadt zugänglich sein) sowie Touristen akzeptable Lösung zu finden. Insofern sind entsprechende Anregungen herzlich willkommen. Gelegenheit gibt es hierzu aktuell.

Denn im Ergebnis der Bürgerfragestunde im letzten Bauausschuss wurde sich darauf verständigt, die Parkraumbewirtschaftung in einer der nächsten Sitzungen erneut zu beraten. Die Verwaltung wird das bereits 2017 als Diskussionsgrundlage eingebrachte Papier (einzusehen im Ratsinformationssystem https://www.glueckstadt.de/ratsinformationssystem unter dem Stichwort Parkraummanagementkonzept bzw. als Vorlage - /2017/118) überarbeiten.

Unabhängig davon, was ggf. an Regelungen bestehen bleibt oder an neuen kommt, es kann nur funktionieren, wenn sich an diese gehalten wird. Insofern verbinde ich meinen Wunsch, sich in die lösungsorientierte Diskussion einzubringen, mit einem Appell an die Autofahrer. Der Appell richtet sich an diejenigen, die ihr Fahrzeug mit ausgelegter Parkscheibe als Dauerparker in einer parkraumbewirtschafteten Zone abstellen und rechtzeitig vor Ablauf der Zeit die Uhr weiterstellen. Letzteres ist nach der Straßenverkehrsordnung natürlich nicht erlaubt. Warum also das Auto nicht von vornherein am Güterbahnhof, neben der Feuerwehr in der Christian-IV.-Straße, Am Kommandantengraben oder auf dem Multiplatz parken? Verkehrsteilnehmer, die nur auf dem Sprung sind und in der Innenstadt einen freien Parkplatz suchen, wird es freuen. 

Ich freue mich auf rege Beteiligung zum Parkraummanagementkonzept, gerne schriftlich oder per Mail.

Ihre

Manja Biel